Dreh- und Angelpunkt

08.09.2012 10:33

Hersteller von Antriebskomponenten erhält nahtlosen SAP-Releasewechsel

Hersteller rüstet geschäftskritische SAP-Lösung für 1000 Nutzer in drei Ländern gleichzeitig auf, und das ohne ungeplante Ausfallzeiten.

Sinterformteile, Reibbeläge, Gleitlager, Beschichtungen und Leistungselektronik-Komponenten sind Produkte, welche etwa Schiffe, Züge und Flugzeuge leistungsstärker und zuverlässiger machen. Miba stellt diese und weitere Komponenten her. Um sie auch effizienter und umweltfreundlicher zu konzipieren, setzt das Unternehmen bei der Produktentwicklung neue Technologien und umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit ein. Die Miba Gruppe umfasst fünf Kernsegmente, wobei sich jedes Segment um spezifische Produktgruppen kümmert. Das Unternehmen hat 21 Niederlassungen in sieben Ländern: in China, den USA, Österreich, der Slowakei, Brasilien, Großbritannien und Indien. Um sich seinen Wettbewerbsvorsprung zu sichern, investiert Miba stark in Mitarbeiterausbildung sowie Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig ist das Unternehmen darauf bedacht, die Kontinuität einer zuverlässigen und flexiblen EDV für alle Mitarbeiter sicherzustellen. Hierbei spielt vor allem SAP eine wichtige Rolle. „Die meisten Geschäftsprozesse laufen bei uns auf SAP. Da auch viele unserer Kunden SAP einsetzen, fördert es zusätzlich unsere Zusammenarbeit“, bestätigt Rainer Vielkind, Leiter von Mibas SAP Competence Center in Österreich, wo alle Dienste für die 4000 Mitarbeiter des Unternehmens bereitgestellt werden.

Langfristige Partnerschaft
Ein SAP-Upgrade stellte für Miba eine der größten IT-bezogenen Herausforderungen dar. Hierzu die Unterstützung von einem sachkundigen und engagierten Technologiepartner zu bekommen, war demnach entscheidend. Da der Support für ERP 4.7 im Jahr 2013 auslaufen würde, entschloss sich Rainer Vielkind zu einem Releasewechsel auf ERP ECC 6.0. So sollte sichergestellt werden, dass keinerlei Lücken im Support auftreten würden und man eine reibungslose Umstellung garantieren könne. Um weiterhin Vorteile für die Mitarbeiter zu schaffen, sollen auf Langzeitsicht auch neue Funktionalitäten der Lösung eingeführt werden, wie aus dem Human Resources Modul. Die aktuelle Zielsetzung lag jedoch hauptsächlich auf einem erfolgreichen und möglichst einfachen und reibungsfreien Upgrade aller vorhandenen Funktionalitäten. Um das Projekt auf die Beine zu stellen, führten Rainer Vielkind und sein Team eine Ausschreibung durch. „Wegen der potenziellen Komplexität des technischen Releasewechsels und der geschäftskritischen Rolle der SAP-Software benötigten wir einen hoch professionellen und erfahrenen Partner“, so Rainer Vielkind. Nach gründlicher Abwägung entschied sich das Unternehmen für seinen langjährigen Partner Dell, welcher auch schon die bestehende SAP-Lösung mit dem internen SAP Competence Center installiert hatte. „Es gab zwei Gründe, uns für Dell zu entscheiden: unsere starke Geschäftsbeziehung mit dem Dell-Team sowie dessen Kenntnisse unserer Arbeitsabläufe.“ Dank Dells betriebswirtschaftlichem Verständnis von Miba konnte die Vorlaufzeit des Projekts gering gehalten werden. Rainer Vielkind weiß dies zu bestätigen: „Das Dell-Team brachte detailliertes Wissen mit. Da sich die Kenntnisse nicht nur auf SAP beschränkten, sondern auch unsere Geschäftsanliegen mitumfassten, konnten wir uns zusätzliche Erklärungen sparen und das Upgrade-Projekt schnell aufstellen.“

Acht Standorte, drei Länder
Dank der detaillierten Analyse von Mibas ERP-4.7-Nutzung konnte der Upgradeprozess akkurat und effizient durchgeführt werden. Ausschlaggebend war die Fachkompetenz von Dell-Partner West Trax. Rainer Vielkind erläutert: „West Trax zog Messwerte aus unserem SAP-Umfeld heraus, um festzustellen, welche Prozesse wir wie häufig nutzen. So konnte der Aufwand bei der Prüfung und Anpassung der Eigenentwicklungen deutlich eingeschränkt werden.“ Im Bewusstsein, dass der Erfolg des SAP-Upgradeprojekts von effizienten und umfassenden Bewertungen abhängig sein würde, führte Miba im Vorfeld intensive Tests an ausgewählten Prozessen durch. „Die Bewertung von West Trax half uns dabei, die zu evaluierenden SAP-Funktionalitäten auszuwählen“, bestätigt Rainer Vielkind. Zuerst führte Dell Services Sandbox-Tests durch, um potenzielle Änderungsrahmen und Anliegen vor dem eigentlichen SAP-Upgrade
zu ermitteln. So konnten sich Dell und Miba gegen Fehler schützen und eine robuste und störfeste Plattform erstellen. Diese diente als Basis für die von Rainer Vielkind und seinem Team geplanten intensiven Integrations- und speziellen Transaktionstests durch Fachabteilungen, wie Auftragsabwicklungen oder das Erstellen von Lieferungen. „Dank unserer Zusammenarbeit mit Dell Services konnten wir unsere Tests effizient durchführen. Insgesamt wurden acht über den Globus verteilte Standorte mit mehreren Schnittstellen zu anderen Applikationen abgedeckt.“ Dell führte die Installation in Zusammenarbeit mit Siemens, Mibas Rechenzentrumsbetreiber, an einem einzigen Wochenende durch. Wie geplant, stand die Lösung ab Montag früh, sechs Uhr, wieder live zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit MIBAs internem Projektleiter übernahm ein Projektleiter von Dell die Koordination des Upgrades. „Dells Projektleiter war für uns sehr hilfreich. Er half uns dabei, kleinere Angelegenheiten zu lösen, und konnte alle Fragen unserer SAP-Prozessberater beantworten. So kam es zu keinerlei Projektverzögerungen. Die Kommunikation vonseiten Dell Services war ruhig, sachkundig und professionell, ebenso wie die technische Fachkompetenz von Dells SAP-Consultants“, lobt Rainer Vielkind.

Effizienzsteigerung durch neue Funktionalitäten
Miba erreichte sein wichtigstes Ziel: die Umsetzung des firmenweiten geschäftskritischen technischen Upgrades, ohne dass es zu irgendwelchen Arbeitsunterbrechungen für die Mitarbeiter kam. „Wäre unsere SAP-Lösung ausgefallen, hätte dies zum kompletten Betriebsstillstand und damit zu Einkommensverlusten führen können. Dell Services war elementar daran beteiligt, dass unsere Geschäftsabläufe während der Migration abgesichert waren. Es gab weder Probleme noch unangenehme Überraschungen oder Verzögerungen. Alles lief so glatt wie erhofft“, bestätigt Rainer Vielkind. „Obwohl die Kontinuität des Supports unser Hauptziel war, freuen wir uns auf das Sondieren von neuen Funktionalitäten, die uns seit der Einführung von ECC 6.0 zur Verfügung stehen.“ In den nächsten Monaten sollen neue Funktionen schrittweise eingeführt werden. „Mit Dell Services sind wir auf eine Plattform umgezogen, die uns langfristige Vorteile bieten wird“, so Rainer Vielkind. „Die SAP-Software ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Geschäftsprozesse, egal ob es sich um das Einrichten von Lieferungen oder Auftragsverfolgung in der Produktion handelt. Dell hat uns mit dem Upgrade zu einer nahtlos unterstützten und marktführenden Lösung verholfen. Noch dazu haben wir die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen einzuführen, die die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Kollegen und Kunden weiter verbessern werden.“

Quelle: http://www.e3cms.de/index.php?id=5357

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